22*
unerwartetes Unglück vorgefallen wäre, anſtatt einer uner⸗ warteten Reiſe nach London. Nichts blieb in der gewohn⸗ ten Ordnung. Magdalene, welche gewohnt war, den Vormittag am Piano zuzubringen, wanderte unruhig auf der Treppe und in den Gängen hin und her und aus einem Zimmer ins andere, wenn es dort„gut Wetter“ zu geben ſchien. Nora, deren Leſeluſt in der Familie ſprichwörtlich geworden war, nahm ein Buch nach dem andern von dem Tiſche und aus dem Schranke und legte alle wieder weg, weil ſie ihre Aufmerkſamkeit nicht feſſeln konnten. Sogar Miſs Garth ſpürte an ſich den Alles durchdringenden Einfluß der Störung des Hausweſens und ſaß allein beim Kamin des Morgenzimmers, ihr Haupt hin⸗ und herſchüttelnd, die Arbeit bei Seite gelegt.
— Familienangelegenheiten? dachte Miſs Garth, in⸗ dem ſie über Mrs. Vanſtones allgemein gehaltene Mitthei⸗ lung nachſann. Ich habe nun meine zwölf Jahre auf Combe⸗Raven gelebt, und dies ſind die erſten Familien⸗ angelegenheiten, die ſich zwiſchen Aeltern und Kinder ge⸗ ſtellt haben, ſo lange ich denken kann. Was ſoll das be⸗ deuten? Eine Veränderung? Ich merke, ich werde alt. Ich mag Veränderungen nicht leiden.
Zweites Capitel.
Zehn Uhr am nächſten Morgen ſtanden Nora und Magdalene allein in der Flur von Combe⸗Raven und ſahen den Wagen abfahren, welcher Vater und Mutter nach der Londoner Eiſenbahn bringen ſollte.
Bis zum letzten Augenblick hatten beide Schweſtern einige weitere Aufklärung über jene„Familienangelegen⸗ heit“ zu erhalten gehofft, auf welche Mrs. Vanſtone Tags vorher ſo kurz angeſpielt hatte. Keine ſolche Erklärung
war nehm inner hatte Vanſt unter imme
armu fallen
S lich ſich d und ſich z ausge ſchloſ ſich o
dem tung
Mitte gleich
und l Alle wolle zu ſe alte L


