Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
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und wiederholte betroffen die Worte:.... Gehen nach London.

Ohne unsl ſetzte Magdalene hinzu.

Euer Vater und ich, wir gehen allein, ſagte Mrs. Vanſtone. Vielleicht auf drei Wochen, aber nicht länger. Wir gehen ſie hielt inne wir gehen in dringen⸗ der Familienangelegenheit.(Laß mich los, Magdalene.) Es iſt eine unerwartet eingetretene Nothwendigkeit, ich habe heute viel zu ſchaffen, Mancherlei bis morgen in Ordnung zu bringen. Nun, nun, meine Liebe, laß mich gehen.

Sie legte ihren Arm weg, küßte die jüngſte Tochter auf die Stirn und verließ plötzlich das Zimmer wie⸗ der. Selbſt Magdalene ſah, daß ihre Mutter ſich heute nicht darauf einließ, weitere Fragen anzuhören oder zu beantworten.

Der Morgen verging langſam, und von Mr. Vanſtone war nichts zu ſehen. Mit der rückſichtsloſen Neugier ihres Alters und Charakters entſchloß ſich Magdalene, trotz des Verbots von Miſs Garth und der Vorſtellungen ihrer Schweſter nach dem Bibliothekzimmer zu gehen und dort ihren Vater aufzuſuchen. Als ſie die Thür öffnen wollte, war ſie von innen verſchloſſen. Sie ſagte: Ich bin's nur, Papa, und wartete auf eine Antwort. 4

Ich bin beſchäftigt, meine Liebe, war die Antwort. Störe mich nicht.

Anderſeits war auch Mrs. Vanſtone nicht zugäng⸗ lich. Sie blieb in ihrem eigenen Zimmer mit den Dienſt⸗ mädchen um ſich, vertieft in endloſe Vorbereitungen zur bevorſtehenden Abreiſe. Die Mädchen, bisher in dieſer Familie an plötzliche Entſchließungen und unerwartete Befehle nicht gewöhnt, waren linkiſch und verwirrt, wie ſie dieſe Weiſungen erhielten. Sie liefen unnöthiger Weiſe aus einer Stube in die andere und verloren Zeit und Geduld, indem ſie einander auf der Treppe ſtießen. Wenn ein Fremder in das Haus gekommen wäre an dieſem Tage, ſo würde er wohl gedacht haben, daß ein