lich Trauriges und Schmerzliches hatte.„Es iſt kein Wort von mir und Demjenigen, deſſen ich jetzt zum erſten und letzten male in Ihrer Gegenwart erwähne, über unſere gegenſeitigen Gefühle gewechſelt worden, noch wird dies je der Fall ſein, es iſt nicht wahrſcheinlich, daß wir ein⸗ ander je im Leben wieder begegnen werden. Ich bitte Sie ernſtlich, es mir zu erſparen, noch mehr darüber zu ſagen, und mir auf mein Wort in dem zu glauben, was ich Ihnen geſagt habe. Es iſt die Wahrheit, Sir Percival, die Wahrheit, zu der ich meinen verſprochenen Gemahl berech⸗ tigt halte, welche Opfer meiner Gefühle dies auch bedin⸗ gen möge. Ich baue auf ſeine Großmuth, die mir vergeben, und auf ſeine Ehre, die mein Geheimniß bewahren wird.“
„Das Vertrauen ſoll mir in beiden Beziehungen hei⸗ lig ſein,“ ſagte er.
Dann ſchwieg er und ſah ſie an, als ob er erwarte, mehr zu hören.
„Ich habe Alles geſagt, was ich zu ſagen wünſchte,“ fügte ſie ruhig hinzu,—„ich habe mehr denn genug geſagt, um Sie zu rechtfertigen, indem Sie von dem Verlöbniſſe zurücktreten.“
„Sie haben mehr denn genug geſagt,“ entgegnete er, „um es zum höchſten Ziele meiner Wünſche zu machen, daſſelbe vollzogen zu ſehen.“ Mit dieſen Worten erhob er ſich von ſeinem Sitze und that ein paar Schritte nach der Stelle zu, an der ſie ſaß.
Sie zuckte heftig zuſammen und ein ſchwacher Schrei des Erſtaunens entfuhr ihren Lippen. Mit jedem Worte, das ſie geſprochen, hatte ſie unſchuldigerweiſe ihre Rein⸗ heit und Wahrhaftigkeit einem Manne verrathen, der voll⸗


