Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Mit dieſen Worten ſetzte der Sonderling ſich kalt⸗ blütig auf den nächſten Stuhl.

Leonard's Wangen errötheten vor Zorn, während er ſprach, Roſamunde aber miſchte ſich ein, ehe ihr Gatte ein Wort ſprechen konnte.

Es wäre zwecklos, Lenny, ſich über dieſen Mann zu erzürnen, flüſterte ſie.Es wird am beſten ſein, wenn wir ihm gegenüber ganz ruhig bleiben.

Sie gab dem Kellner einen Wink und damit die Er⸗ laubniß, das Zimmer zu verlaſſen dann wendete ſie ſich zu Mr. Treverton.

Sie dringen uns, ſagte ſie ganz ruhig,Ihre Gegenwart zu einer Zeit auf, wo ein tief betrübender Trauerfall uns zu Streitigkeiten aller Art völlig unfähig macht. Wir ſind jedoch bereit, Ihrem Alter mehr Rück⸗ ſicht zu ſchenken als Sie unſerm Kummer angedeihen laſſen. Wenn Sie meinem Gatten etwas zu ſagen haben, ſo iſt er um meinetwillen bereit, ſich Gewalt anzuthun und Sie ruhig anzuhören.

Und ich werde um meiner ſelbſt willen mit ihm wie mit Ihnen die Sache kurz machen, entgegnete Mr. Treverton.Noch niemals hat ein Weib Gelegenheit gehabt, lange an mir die Zunge zu wetzen, und dies ſoll auch nimmermehr der Fall ſein. Ich bin hierherge⸗ kommen, um Ihnen dreierlei zu ſagen. Erſtens hat Ihr Anwalt mir die ganze Geſchichte der Entdeckung in dem Myrthenzimmer, und wie ſie dieſelbe gemacht, erzählt. Zweitens habe ich Ihr Geld bekommen. Drittens ge⸗ denke ich es zu behalten. Was meinen Sie dazu? Ich meine, daß Sie ſich nicht die Mühe zu nehmen