Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Roſamunde machte ſanfte Gegenvorſtellungen und ver⸗ ſuchte ihm zu zeigen, daß es am beſten ſei, die Leiche unter der Aufſicht ihres Dieners transportiren zu laſſen, auf deſſen Treue man ſich verlaſſen könne und deſſen Stellung ihn als die geeignetſte Perſon erſcheinen laſſe, um mit Verrichtungen und Verantwortlichkeiten beauf⸗ tragt zu werden, welche nahe Verwandte nicht im Stande wären, mit hinreichender Faſſung zu übernehmen. Sie ſagte ihm ferner, ihr Gatte beabſichtige noch einen Tag in London zu bleiben, um ihr Zeit zu der Erholung und Ruhe zu gönnen, deren ſie unbedingt bedürfte, und daß ſie dann nach Cornwall zurückzukehren und wieder in Porthgenna zu ſein gedächten, ehe das Begräbniß ſtattfände.

Deshalb bat Roſamunde den alten Mann inſtändig, ſich jetzt in dieſe Stunden der Trauer, wo ſie alle drei durch die Bande der Sympathie und des Kummers an⸗ einander gefeſſelt wären, nicht von ihnen zu trennen.

Schweigend und unterwürfig hörte er zu, während Roſamunde ſprach; als ſie aber fertig war, wiederholte er dennoch ſeine Bitte. Er hatte jetzt einmal weiter keinen Gedanken, als mit den ſterblichen Ueberreſten des Kindes ſeiner Schweſter nach Cornwall zurückzukehren.

Leonard und Roſamunde ſahen beide, daß es ver⸗ geblich ſein würde, ſich ihm länger zu widerſetzen; beide fühlten, daß es grauſam wäre, ihn zwingen zu wollen, bei ihnen zu bleiben, und daß man ihm dagegen keine größere Freundlichkeit beweiſen könnte, als wenn man ihm erlaubte, die Leiche zu begleiten.

Nachdem die beiden jungen Ehegatten daher ihren

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