Diener inſtruirt, dem alten Mann ſoviel als möglich alle Beläſtigung und Mühe zu erſparen, auf ſeine Wünſche, ſo weit er ſie zu erkennen geben würde, einzugehen und ihm allen möglichen Schutz und Beiſtand angedeihen zu laſſen, ohne ſich jedoch ſeiner Aufmerkſamkeit allzuſehr aufzudrängen, ſtellten ſie es ihm frei, das einzige Vor⸗ haben auszuführen, welches ihn noch mit den Ereigniſſen und Intereſſen des vorübergehenden Tages verknüpfte.
„Ich werde Ihnen“, ſagte er, als er Abſchied nahm, „bald noch beſſer dafür danken, daß Sie mich mit Allem, was mir von Sara, meiner Nichte, übrig geblieben, aus dieſem Lärm und Getöſe Londons fortgehen laſſen. Ich will meine Thränen trocknen ſo gut ich kann und mich bemühen, mehr Muth zu beſitzen, wenn wir uns wieder⸗ ſehen.“
Am nächſtfolgenden Tage, als Roſamunde und ihr Gatte miteinander allein waren, ſuchten ſie Zuflucht vor dem Drucke der Gegenwart, indem ſie miteinander von der Zukunft und von dem Einfluſſe ſprachen, welchen die Veränderung in ihren Vermögensumſtänden auf ihre künftigen Pläne und Projecte ausüben müßte.
Nachdem ſie dieſes Thema erſchöpft, kam das Ge⸗ ſpräch auf ihre Freunde und auf die Nothwendigkeit, einigen der älteſten ihrer Bekannten die Ereigniſſe mit⸗ zutheilen, welche auf die Entdeckung im Myrthenzimmer gefolgt waren. Der erſte Name, den ſie, während ſie dieſe Frage erwogen, nannten, war der des Doctor Chennery, und Roſamunde, welche eine nachtheilige Wir⸗ kung auf ihr Gemüth befürchtete, wenn ſie ihre Ge— danken unbeſchäftigt ließe, erbot ſich ſofort, an den Vicar
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