Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Der Zukunft? fragte Leonard.Welcher Zukunft, Roſamunde? Was meinſt Du?

Geſetzt, ich meinte unſere Zukunft in Porthgenna, ſagte ſie, indem ſie ihre trockenen Lippen mit einigen Tropfen Waſſer befeuchtete.Werden wir hier ſo lange bleiben, wie wir dies bisjetzt gedacht und werden wir hier ſo glücklich ſein, wie wir anderwärts geweſen ſind? Auf der Reiſe ſagteſt Du mir, ich würde es ſehr lang⸗ weilig finden, und mich zu allerhand außerordentlichen Beſchäftigungen genöthigt ſehen, um mir die Zeit zu vertreiben. Du ſagteſt, ich würde mit der Gärtnerei anfangen und damit enden, daß ich einen Roman ſchriebe.

Einen Roman!

Sie näherte ſich wieder ihrem Gatten und ſah ihm aufmerkſam ins Geſicht, während ſie fortfuhr:

Warum nicht? Es werden jetzt von Frauen mehr Romane geſchrieben, als von Männern. Was ſoll mich abhalten, es zu verſuchen? Das erſte große Erforder⸗ niß iſt, glaube ich, eine Idee zu einer Geſchichte zu haben, und dieſe habe ich.

Sie ging noch einige Schritte weiter, erreichte den Tiſch, auf dem der Brief lag und legte ihre Hand darauf, während ſie ihre Augen immer noch aufmerkſam

auf Leonard's Geſicht geheftet hielt.

Und was haſt Du für eine Idee, Roſamunde? fragte er.

Dieſe, entgegnete ſie.Die Hauptperſonen mei⸗ ner Geſchichte ſind ein junges Ehepaar. Sie ſollen ein⸗ ander innig lieben ſo innig wie wir, Lenny und ſie ſollen demſelben Range angehören wie Du. Nach⸗