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nicht allein. Nimm mich mit. Ich mag nicht hier ſitzen bleiben und Dich dieſe Thüren allein öffnen laſſen.“
Roſamunde kehrte nach der Stelle zurück, wo Leonard ſaß, und führte ihn dann nach der Thür, welche von dem Fenſter am weiteſten entfernt war.
„Wie, wenn ſich nun auf einmal ein furchtbarer An⸗ blick dahinter darböte!“ ſagte ſie ein wenig zitternd, indem ſie die Hand nach dem Schlüſſel ausſtreckte.
„Nimm lieber an— was auch viel wahrſcheinlicher iſt— daß ſie blos in ein anderes Zimmer führt“, meinte Leonard.
Roſamunde ſtieß plötzlich die Thür weit auf.
Ihr Gatte hatte recht. Sie führte blos in das Nebenzimmer.
Nun gingen ſie weiter nach der zweiten Thür.
„Kann dieſe denſelben Zweck haben wie die erſte?“ ſagte Roſamunde, indem ſie langſam und mißtrauiſch den Schlüſſel umdrehte.
Sie öffnete ſie wie ſie die erſte Thür geöffnet, ſteckte einen Augenblick den Kopf hinein, zog ihn ſchaudernd wieder zurück und machte die Thür mit einem ſchwachen Ausruf des Ekels heftig wieder zu.
„Erſchrick nicht, Lenny“, ſagte ſie, indem ſie ihn raſch hinwegführte.„Die Thür führt blos in einen großen, leeren Wandſchrank. Aber es kriechen eine Menge ab⸗ ſcheuliche braune Thiere an der inwendigen Wand herum. Ich habe ſie wieder in ihre Finſterniß und Ungeſtörtheit eingeſchloſſen und ich will Dich nun wieder auf Deinen Platz zurückführen, ehe wir nun zunächſt unterſuchen, was der Bücherſchrank enthält.“


