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zu warnen, durch Nachſuchen in dieſem Zimmer zu finden iſt, ſo weißt Du es zu finden.“
„Und Du wirſt es erfahren, Lenny, ſobald es ge⸗ funden iſt. Ich mag Dich nicht ſprechen hören, Ge⸗ liebter, als ob ein Unterſchied zwiſchen uns beſtünde, oder als ob meine Stellung etwas vor der Deinigen voraus hätte. Jetzt laß mich ſehen. Womit ſoll ich be⸗ ginnen? Mit dem hohen Bücherſchranke dem Fenſter gegenüber? Oder dem alten Schreibtiſch in der Wand⸗ vertiefung hinter dem Kamin? Dies ſind die beiden größten Möbels, welche ich in dem Zimmer ſehen kann.“
„Beginne mit dem Bücherſchranke, liebe Roſamunde, da Du dieſen zuerſt bemerkt zu haben ſcheinſt.“
Roſamunde näherte ſich dem Bücherſchrank um einige Schritte— blieb dann ſtehen und blickte plötzlich ſeit⸗ wärts nach dem untern Ende des Zimmers.
„Lenny! Ich habe etwas vergeſſen, als ich Dir die Wände beſchrieb“, ſagte ſie.„Es ſind außer der Thür, durch welche wir in dieſes Zimmer getreten ſind, noch
zwei andere da. Sie befinden ſich beide in der Wand
rechts, wenn ich mit dem Rücken nach dem Fenſter zu ſtehe. Jede iſt gleich weit von der Ecke entfernt und jede iſt von derſelben Größe und demſelben Ausſehen. Glaubſt Du, daß wir ſie öffnen und ſehen ſollen, wohin ſie führen?“
„Allerdings. Aber ſtecken denn die Schlüſſel in den Schlöſſern?“
Roſamunde ging näher an die Thüren hin und ant⸗ wortete bejahend. „Nun, dann öffne ſie“, ſagte Leonard.„Doch halt,


