Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Allerdings fühle ich ſo etwas, entgegnete er unruhig. Es iſt mir, als ob die Nacht, die ſtets meine Augen umſchwebt, an dieſem Orte ſchwärzer wäre, als an einem andern. Wo ſtehen wir jetzt?

Dicht vor der Thür.

Sieht der Fußboden aus als ob er ohne Gefahr betreten werden könnte?

Er unterſuchte ihn argwöhniſch mit dem Fuße, als er dieſe Frage ſtellte.

Er ſcheint ganz ſicher zu ſein, entgegnete Roſa⸗ munde.Er würde nicht die Möbel tragen, die darauf ſtehen, wenn er ſo verfault wäre, daß das Betreten Gefahr brächte. Komm mit mir über das Zimmer und verſuche es.

Mit dieſen Worten führte ſie ihn langſam nach dem Fenſter.

Jetzt iſt es mir, als wäre mir die Luft näher, ſagte er, indem er ſein Geſicht nach der niedrigſten der zerbrochenen Fenſterſcheiben herabneigte.Was iſt jetzt vor uns?

Sie ſagte es ihm, indem ſie genau die Größe und das Ausſehen des Fenſters beſchrieb.

Er wendete ſich gleichgültig davon ab, als ob dieſer Theil des Zimmers kein Intereſſe für ihn hätte.

Roſamunde weilte noch in der Nähe des Fenſters, um zu verſuchen, ob ſie einen Hauch von der äußern Atmoſphäre fühlen könnte. Es herrſchte augenblickliches Schweigen, welches endlich von ihrem Gatten unter⸗ brochen ward.

Was machſt Du jetzt? fragte er ängſtlich.