Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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allen Seiten hin reiflich erwogen hätten. In dieſer Ueber⸗ zeugung habe er ſeinen Geſchäftsagenten beauftragt, in der Sache nichts weiter zu unternehmen, als bis er wie⸗ der von Mr. Frankland gehört, und ſich nach den Wei⸗ ſungen zu richten, welcher dieſer ihm geben würde.

Weiſungen! rief Roſamunde, indem ſie den Brief, ſobald ſie ihn zu Ende geleſen, in einem Zuſtande ge⸗ waltiger Aufregung zuſammenknitterte.Alle Weiſungen, die wir zu geben haben, können in wenigen Minuten niedergeſchrieben und in einer Secunde geleſen werden. Was um aller Welt willen meint der Vicar, wenn er von reiflicher Ueberlegung ſchwatzt? Es verſteht ſich doch von ſelbſt, rief Roſamunde, indem ſie nach Wei⸗ berart gerade auf das Ziel ſchauete, welches ſie i Auge hatte, ohne einen Gedanken an die Mittel zu auen den, durch welche es erreicht werden ſolltees ver⸗ ſteht ſich doch von ſelbſt, daß wir dem Mann ſeine Fünf⸗ pfundnote geben und uns mit umgehender Poſt den Plan ſchicken laſſen.

Mr. Frankland ſchüttelte ernſthaft den Kopf.

Ganz unmöglich, ſagte er.Wenn Du Dir die Sache einen Augenblick lang überlegſt, liebes Kind, ſo wirſt Du ſicherlich ſehen, daß keine Rede davon ſein kann, mit einem Diener wegen einer Auskunft zu unter⸗ handeln, die er ſich verſtohlenerweiſe aus der Bibliothek ſeines Herrn verſchafft hat.

O, ſage das nicht! bat Roſamunde, ganz er⸗ ſchrocken über die Anſicht, welche ihr Gatte von der Sache faßte.Was thun wir denn Unrechtes, wenn wir dem Mann ſeine fünf Pfund geben? Er hat ja