Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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24 keine große Hoffnung auf Entdeckungen außerhalb des Hauſes habe.

Sobald das Frühſtück vorüber war, zog Roſamunde die Klingel, um den Gärtner rufen zu laſſen und zu ſagen, daß die Schlüſſel zu den nördlichen Zimmern ge⸗ braucht würden.

Auf den Ruf der Klingel erſchien Mr. Frankland's Diener, der die ſoeben vom Poſtboten abgegebenen Briefe mitbrachte.

Roſamunde ſah die Adreſſen raſch durch, hielt einen davon mit einem ganz beſondern Ausdruck von Freude feſt und ſagte zu ihrem Gatten:

Del Poſtſtempel von Long Beckley! Endlich Ant⸗ wort vom Vicar! 4

Sie öffnete den Brief und überflog ihn mit den Augen, dann ließ ſie ihn plötzlich in den Schoos fallen, während ihr Geſicht dunkel erglühte.

Lenny, rief ſie,hier erhalten wir Nachrichten, über welchen einem der Kopf ſchwindlich werden möchte. Der Brief des Vicars hat mir förmlich den Athem geraubt..

Lies ihn vor, ſagte Mr. Frankland;ich bitte Dich, lies ihn ſogleich.

Roſamunde erfüllte dieſen Wunſch mit ſehr ſchwan⸗ kender, unſicherer Stimme. Doctor Chennery begann ſeinen Brief mit der Meldung, daß ſein Geſuch an Andrew Treverton unbeantwortet geblieben ſei; er fügte aber hinzu, daß es nichtsdeſtoweniger zu Ergebniſſen ge⸗ führt habe, welche niemand hätte vorausſehen können; über den Gegenſtand dieſer Ergebniſſe verwies er Mr.