„Etwas in dieſen Deinen letzten Worten brachte mich auf den Gedanken in dem Augenblick, wo Du ſprachſt. Weißt Du noch, als wir im Seebad waren und mit⸗ einander darüber ſprachen, ob es uns wohl möglich ſein würde, Deinen Vater zu bewegen, hier bei uns zu wohnen, weißt Du noch, Roſamunde, daß Du mir damals von gewiſſen unangenehmen Erinnerungen er⸗ zählteſt, welche dieſes Haus für ihn hätte und daß Du unter dieſen auch das geheimnißvolle Verſchwinden einer Dienerin am Morgen des Todes Deiner Mutter erwähnteſt?“
Roſamunde ward bleich bei dieſer Frage.
„Wie kommt es, daß wir nicht ſchon früher daran gedacht haben?“ ſagte ſie.
„Du erzählteſt mir“, fuhr Mr. Frankland fort, „dieſe Dienerin habe einen ſeltſamen Brief zurückgelaſſen, in welchem ſie geſtanden, daß Deine Mutter ihr zur Pflicht gemacht, Deinem Vater ein Geheimniß mitzu⸗ theilen— ein Geheimniß, welches ſie ſich ſcheute zu offenbaren und wegen deſſen ſie ausgefragt zu werden fürchtete. Habe ich Recht oder nicht, wenn ich dieſe zwei Gründe als diejenigen nenne, die ſie für ihr Verſchwin⸗ den angab?“
„Du haſt vollkommen Recht.“
„Und Dein Vater hörte niemals wieder von ihr?“
„Nein, niemals.“
„Es iſt ein kühner Schluß, den ich ziehe, Roſa⸗ munde, aber ich kann mich des Gedankens nicht erwehren, daß an dem Tage, wo Miſtreß Jazeph in Weſt Winſton


