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Fremden, und keine menſchliche Macht konnte ſie ver⸗ mögen, einen Zoll darüber hinauszublicken.
„O, die Dummheit, die unüberwindliche, anmaßende Dummheit dieſer beiden Menſchen“, rief Roſamunde, als ſie mit ihrem Gatten wieder allein war.„Von dieſen iſt keine Hülfe zu erwarten. Wir haben nun auf nichts zu hoffen als auf die Unterſuchung des Hauſes morgen, und dieſe Hoffnung kann uns ebenſo täuſchen wie alle übrigen. Wie muß es mit Doctor Chennery ſtehen? Warum hörten wir nicht von ihm, ehe wir geſtern Weſt Winſton verließen?“
„Geduld, Roſamunde, Geduld! Wir werden ſehen, was die Poſt morgen bringt.“
„Ach, ſprich nicht von Geduld! Mein Vorrath an dieſer Tugend war niemals ein ſehr bedeutender und iſt ſeit wenigſtens zehn Tagen ſchon völlig erſchöpft. O, wie viele Wochen habe ich mir vergebens dieſe eine Frage vorgelegt: Warum warnte Miſtreß Jazeph mich, in das Myrthenzimmer zu gehen? Fürchtet ſie, daß ich ein Ver⸗ brechen entdecken oder daß ich durch den Fußboden brechen werde? Was wollte ſie in dem Zimmer thun, als ſie hineinzugelangen verſuchte? Warum ins Himmels Na⸗ men weiß ſie etwas von dieſem Hauſe, was ich niemals wußte und was mein Vater ebenſo wenig wußte als je— mand anders?“
„Roſamunde“, rief Mr. Frankland, indem er plötz⸗ lich die Farbe wechſelte und in ſeinem Stuhle zuſammen⸗ fuhr.„Ich glaube, ich kann errathen, wer Miſtreß Jazeph iſt.“
„Mein Gott, Lenny, was meinſt Du?“


