Dies war Alles, was Betſey von dem Geſpenſt wußte, und es war nach ihrer Meinung genug, um ſchon bei dem Gedanken daran das Blut eines jeden Menſchen in den Adern erſtarren zu machen.
Roſamunde lächelte, dann machte ſie wider ein ernſtes Geſicht.
„Ich wollte, Du hätteſt uns noch etwas mehr er⸗ zählen können“, ſagte ſie.„Da Du dies aber nicht kannſt, ſo müſſen wir es zunächſt mit Miſtreß Pentreath und Mr. Munder verſuchen. Schicke die beiden daher herauf, Betſey, ſobald Du hinunterkommſt.“
Das Verhör der Haushälterin und des Caſtellans führte durchaus zu keinem Reſultat. Es war aus ihnen weiter nichts herauszubekommen, als was ſie ſchon in ihrem Briefe an Miſtreß Frankland mitgetheilt hatten.
Mr. Munder's vorherrſchende Idee war, daß der Ausländer das Schloß Porthgenna mit verbrecheriſchen Abſichten auf das ſilberne Tafelgeſchirr betreten habe.
Miſtreß Pentreath ſtimmte dieſer Meinung bei und erwähnte in Verbindung damit ihre eigene perſönliche Vermuthung, daß die Frau in der dunkeln ſaubern Klei⸗ dung eine kurz vorher aus einem Irrenhauſe entſprungene Unglückliche ſei.
Was einen guten Rath oder den Vorſchlag eines Weges zur Löſung des Geheimniſſes betraf, ſo ſchien weder die Haushälterin noch der Caſtellan zu glauben, daß die Leiſtung eines Beiſtandes dieſer Art überhaupt in ihr Departement gehöre. Sie hatten ihre eigene praktiſche Anſicht von der Handlungsweiſe der beiden


