Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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daß ſie ſo vertraulich zu einer Dienerin ſprach, verließ ſie in Miſtreß Pentreath's Begleitung das Zimmer. Als ſie zurückkam, war ihr Geſicht und ihr Weſen verändert. Sie ſah und ſprach jetzt ernſt und ruhig: Ich hoffe, ich habe alles ſo angeordnet, wie es am beſten iſt, Lenny, ſagte ſie.Das luftigſte und größte Zimmer iſt, wie Miſtreß Pentreath mir ſagt, das, in welchem meine Mutter geſtorben iſt. Ich glaubte aber, wir thäten wohl, von dieſem keinen Gebranch zu machen; es war mir, als äußerte ſchon ſein Anblick eine erkäl⸗ tende und traurig ſtimmende Wirkung auf mich. eiter⸗ hin auf dem Corridor befindet ſich das Zimmer! elches meine Kinderſtube war. Als Miſtreß Pentreath mir ſagte, ſie habe gehört, daß ich darin geſchlafen, war es

mir faſt, als beſönne ich mich auf den hübſchen kleinen

Thürbogen, der in das zweite Zimmer führte in die Nachtkinderſtube, wie man ſie früher nannte. Ich habe befohlen, hier einzuheizen und die Betten zu machen. Es iſt auch noch ein Zimmer rechter Hand da, welches mit der Tagkinderſtube zuſammenhängt. Ich glaube, in dieſen drei Zimmern könnten wir uns ſehr bequem und behag⸗ lich einrichten wenn Du nämlich nichts dagegen zu erinnern haſt, obſchon ſie weder ſo groß, noch ſg elegant eingerichtet ſind wie die Fremdenzimmer. Wenn Du es wünſcheſt, kann ich die Sache auch anders ar⸗ rangiren. Das Haus ſieht auf den erſten Blick etwas einſam und öde aus mein Herz zieht mich zu der alten Kinderſtube hin und ich glaube, wir könnten es wenigſtens zum Anfange dort verſuchen, Lenny?

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