Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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ſehen, was wir für die armen, hülfloſen Frauen und Kinder thun können. Ich werde mich, nachdem ich dieſe Geſchichte gehört, nicht eher wieder in meinem Gemüth ruhig fühlen, als bis wir etwas zum Troſte dieſer ar⸗ men Leute gethan haben.

Mit den Reparaturen werden Sie hoffentlich zu⸗ frieden ſein, Madame, ſagte die Haushälterin, indem ſie auf die nach der zweiten Etage führende Treppe zeigte.

Mit den Reparaturen? wiederholte Roſamunde zerſtreut.Mit den Reparaturen! Ich höre dieſes Wort jetzt nie, ohne an die nördlichen Zimmer und an die Pläne zu denken, die wir entworfen hatten, um meinen armen guten Vater zu bewegen, darin zu wohnen. Miſtreß Pentreath, ich habe an Euch und Mr. Munder eine Menge Fragen in Bezug auf die außerordentlichen Dinge zu thun, die ſich hier ereignet haben, als jene geheimnißvolle Frau und jener räthſelhafte Ausländer hier geweſen ſind, um das Haus in Augenſchein zu nehmen. Aber erſt ſagt mir dies hier iſt die weſt⸗ liche Front wie weit ſind wir hier von den nörd⸗ lichen Zimmern entfernt? Ich meine, wie viel Zeit wür⸗ den wir brauchen, wenn wir jetzt nach dieſem Theile des Hauſes gehen wollten?

O, nicht fünf Minuten, Madame, antwortete Miſtreß Pentreath.

Nicht fünf Minuten! wiederholte Roſamunde, wie⸗ der ihrem Gatten zuflüſternd.Hörſt Du das, Lenny? In fünf Minuten könnten wir in dem Myrthenzimmer ſein.

Und dennoch, ſagte Mr. Frankland lächelnd,den⸗