Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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Die Zimmer wurden durch Reihen von kleinen Vier⸗ ecken angedeutet, in welche die Namen ſauber hinein⸗ gedruckt waren, und die Lage der Treppen, Thüren und Corridors war durch Parallellinien von verſchiedener Länge und Breite vorgezeichnet. Nach langem Nach⸗ denken, Stirnrunzeln und Bartzupfen fiel es Shrowl ein, daß die bequemſte Methode, den Plan zu copiren, die wäre, wenn er das Briefpapier welches, obſchon kaum halb ſo groß als das Blatt des Buches, doch groß genug war, um die darauf befindliche Zeichnung zu bedecken darauflegte und dann die Linien, welche er durch das Papier hindurch ſah, mit ſeiner Feder und ſeiner Dinte ſo ſorgfältig als möglich nachzeichnete.

Er keuchte, ſchnaubte und ächzte über ſeiner Arbeit und ward feuerroth dabei, aber endlich kam er doch damit zu Stande abgeſehen von einigen Mängeln in Geſtalt von Kleckſen und andern derartigen Unſauber⸗ keiten. Dann hielt er inne, um die Dinte trocknen zu laſſen und frei aufzuathmen, ehe er etwas Weiteres zu thun verſuchte.

Das nächſte Hinderniß, welches zu überwinden war, beſtand in der Schwierigkeit, die in die Vierecke hinein⸗ gedruckten Namen der Zimmer zu copiren. Zum Glück für Shrowl im Gebrauch der Feder ein ungeheurer Tölpel waren die Namen ſämnmtlich nicht ſehr lang. Trotzdem aber machte es ihm die größte Mühe, ſie in hinreichend kleinen Buchſtaben abzuſchreiben, um nicht mehr Raum zu gebrauchen, als die Vierecke darboten.

Ein Name ganz beſonders der des Myrthen⸗