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finſterer und finſterer ward, ſowie er dem Ende des Briefes näher kam. Als er die Unterſchrift erblickte, änderte ſeine Laune ſich plötzlich und er lachte ſardoniſch.
„Ganz gehorſamſt der Ihrige, Robert Chennery“, wiederholte er bei ſich ſelbſt.„Ja, ganz gehorſamſt der Meinige, wenn ich Dir den Willen thue. Und wenn ich ihn nun nicht thue, Pfaffe?“
Er ſchwieg, ſah den Brief wieder an und der tücki⸗ ſche Blick kam darauf wieder zum Vorſchein.
„Es ſteckt irgend eine lauernde Lüge hinter dieſer gleißneriſchen ſchönen Schrift“, murmelte er argwöhniſch. „Ich bin aber kein Mitglied ſeiner Gemeinde. Das Geſetz gibt ihm nicht das Recht, mir blauen Dunſt vorzumachen. Was ſoll es bedeuten, daß er es doch verſucht?“
Er ſchwieg wieder, dachte ein wenig nach, blickte plötzlich zu Shrowl auf und ſagte zu ihm:
„Habt Ihr das Backofenfeuer ſchon angezündet?“
„Nein, noch nicht“, antwortete Shrowl.
Mr. Treverton betrachtete den Brief zum dritten Male, zögerte, riß ihn dann langſam in der Mitte durch und warf die beiden Stücken verächtlich ſeinem Diener zu.
„Zündet das Feuer ſofort an“, ſagte er.„Und wenn Ihr Papier braucht, ſo iſt hier welches. Halt“, ſetzte er hinzu, nachdem Shrowl den zerriſſenen Brief aufgehoben hatte.„Wenn morgen jemand kommt, um die Antwort zu verlangen, ſo ſagt ihm, ich hätte Euch den Brief gegeben, um das Feuer damit anzuzünden, und dies wäre meine Antwort.“


