Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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Geſellſchaft würde ganz gewiß nicht recht heiter ſein können, wenn Ihr lächelndes Antlitz an der Tafel ver⸗ mißt würde. Laſſen Sie mich einſtweilen die Mühle drehen, während Sie ausgehen und ein ſilbernes Nutſch⸗ kännchen kaufen. Der Sohn und Erbe erwartet ein Nutſchkännchen, wiſſen Sie, und ſeine Wärterin erwar⸗ tet eine halbe Guinee und ſeine Mama erwartet Ihr ganzes Vermögen. Welch ein Vergnügen, dieſe drei unſchuldigen Weſen glücklich zu machen! Es iſt abſcheu⸗ lich, Sie ſo ſchiefe Geſichter über dieſen Brief ziehen zu ſehen. Mein Himmel, wo iſt Ihre liebreiche Geſin⸗ nung denn auf einmal hin?

Wenn ich nur wüßte, wo ich einen Knebel fände, um Euch damit Eure nichtswürdige Schnauze zu ſtopfen! rief Mr. Treverton.Wie könnt Ihr Euch unterſtehen, mir etwas von meiner Nichte zu ſagen, Ihr erbärmlicher Kerl! Ihr wißt, ich haſſe ſie um ihrer Mutter willen. Was ſoll das heißen, daß Ihr fortwährend von mei⸗ nem Vermögen faſelt? Ehe ich es dem Kinde der Ko⸗ mödiantin hinterließe, vermachte ich es lieber Euch, und ehe ich es Euch vermachte, lüde ich es lieber bis auf den letzten Heller in ein Boot und verſenkte es auf immer in den Schoos des Meeres.

Während Mr. Treverton ſeiner Unzufriedenheit auf dieſe nachdrückliche Weiſe Worte lieh, raffte er Doctor Chennery's Brief vom Tiſche und riß ihn in einer Stimmung auf, die für einen glücklichen Erfolg der Bitte des Vicars durchaus nicht ſonderlich verheißungs⸗ voll war. 3 Er las den Brief mit ominöſer Miene, die immer