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ſie ihren Augen gänzlich verborgen habe. Er wußte nur wenig davon, daß ſie bereits gelernt hatte, auf ſein Schiff eiferſüchtig zu ſein.
„Verlangt man, daß Sie zu Ihrer alten Lebens⸗ weiſe zurückkehren ſollen?“ fuhr ſie fort.„Verlangt man, daß Sie wieder zur See gehen ſollen?“„Müſ⸗ ſen Sie auf der Stelle Ja oder Nein ſagen?“
„Auf der Stelle.“
„Wenn ich nicht, wie es geſchah, hereingekom⸗ men wäre, würden Sie Ja geſagt haben?“
Sie legte ihre Hand in bewußtloſer Selbſtver⸗ geſſung auf ſeinen Arm; ſie warf alle kleinlichten Rückſichten über der athemloſen Angſt, ſeine nächſten Worte zu vernehmen, bei Seite. Das Geſtändniß ſeiner Liebe war um die Breite eines Haares daran, ihm zu entſchlüpfen— aber er hielt mit der Er⸗ klärung darüber noch zurück.
„Ich kümmere mich wenig um nich ſelbſt,“ dachte er.„Aber wie kann ich ſicher ſein, daß ich nicht ihr eine unangenehme Verlegenheit bereite?“
„Würden Sie Ja geſagt haben?“ wiederholte ſie.
„Ich ſtand auf der Wahl,“ antwortete er— „ich ſtand auf der Wahl zwiſchen Ja und Nein.“
Ihre Hand zuckte auf ſeinem Arme; ein hef⸗ tiges Zittern erfaßte plötzlich alle ihre Glieder— ſie konnte es nicht länger aushalten. Ihr ganzes Herz ergoß ſich in folgenden Worten gegen ihn.
„Standen Sie meinetwegen auf der Wahl?“
„Ja,“ ſagte er.„Nehmen Sie mein Bekennt⸗ niß zur Vergeltung für das Ihre— ich ſtand um Ihretwillen auf der Wahl,“
Sie ſagte Nichts weiter, ſie ſchaute ihn blos
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S tend, ſchön
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