Teil eines Werkes 
5. Bd. (1863)
Entstehung
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Eng⸗ Sie kam wieder zum Sopha zurück und legte ſeiner ihr Haupt mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung d, um an Noras Buſen.

TageIch will Nichts meinem vergangenen Leben ver⸗ aber, danken, ſagte ſie.Ich habe mich auf ewig ge⸗ nüthig trennt von ihm, wie ich mich von dieſen zerriſſenen Strei⸗ Hälfte fen Papiers getrennt habe. Alle Gedanken und alle Liebe, Hoffnungen, die damit in Beziehung ſtehen, habe ich Gänge für immer aus meiner Seele verbannt!

ſeitMagdalene! mein Mann wird es niemals dul⸗ vorden den ich ſelbſt werde es niemals dulden 8 Ver⸗Still! Still! Was Dein Gatte für Recht hält,

ilen! wollen ich und Du ebenfalls für Recht halten, Nora. mmen Ich will von Dir nehmen, was ich nimmermehr genommen hätte, wenn es mir der Brief gegeben durch haben würde. Das Ende, von dem ich träumte, iſt 4 gekommen. Nichts iſt verändert als die Stellung farbe. welche wir, wie ich mir einſt dachte, zu einander em ſie einnehmen ſollten. Aber ſo iſt es beſſer, meine Liebe, Ich Liebe, weit, weit beſſer iſt es ſo. 3 be⸗ So brachte ſie das lezte Opfer ihrer frühern loſig⸗ Verkehrtheit und ihres frühern Stolzes. So begann ſſie ein neues und edleres Leben. Muth* 4 Ein Monat war verſtrichen. Der herbſtliche Sonnenſchein war hell und klar, ſogar in den düſteren dem Straßen und die Uhren in der Nachbarſchaft ſchlugen Ehe eben zwei, als Magdalene allein in das Haus in nents⸗ Aarons Buildings zurückkehrte.

f dieWartet er auf mich? fragte ſie ängſtlich, als die Hausfrau ſie hereinließ. Collins, Namenlos. V., 14