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Er wartete im Vorderzimmer. Magdalene ſchlich die Treppe hinauf und klopfte an der Thüre. Er rief gleichgiltig und zerſtreut herein— offenbar in dem Wahne, daß es bloß ein Dienſtmädchen ſei, welches um Erlaubniß zum Betreten des Zimmers nachge⸗ ſucht habe.
„Sie erwarteten mich wohl kaum ſo bald?“ ſagte ſie, indem ſie noch auf der Thürſchwelle ſprach und daſelbſt Halt machte, um ſich an der Ueberraſchung zu weiden, mit welcher er aufſprang und ſie erblickte.
Die wenigen Spuren von Krankheit, welche noch in ihrem Antliz ſichtbar waren, verliehen den Zügen deſſelben eine ätheriſche Zartheit, welche ihrer Schön⸗ heit einen veredelnden Reiz beifügte. Sie war ein⸗ fach in Muslin gekleidet. Ihr ſchlichtes Strohhüt⸗ chen hatte keine andere Verzierung, als das weiße Seidenband, womit es kärglich herausgepuzt war. Sie hatte niemals, ſelbſt in ihren beſten Tagen nicht, liebenswürdiger und reizender ausgeſehen, wie ſie jezt ausſah— als ſie ſich dem Tiſche näherte, neben dem er geſeſſen hatte. In der Hand trug ſie ein Blumenſträuschen, das ſie vom Lande mit ſich ge⸗ bracht hatte und ihm jezt anbot.
Er ſah bekümmert und ſorgengedrückt aus, als ſie ihn näher anſchaute. Sie unterbrach ſeine erſten Grüße und Erkundigungen mit der Frage, ob er ſeit ihrer Trennung in London verweilt hatte— ob er nicht, auf einige Tage bloß, fortgereist wäre, um ſeine Verwandten in Suffolk zu beſuchen? Nein. Er war ſeither immer in London geweſen. Er ſagte ihr nicht daß das hübſche Pfarrhaus in Suffolk der geſelligen Zuſammenkünfte und Unterhaltungen mit
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