Teil eines Werkes 
5. Bd. (1863)
Entstehung
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Ganz recht. Meine Geſchichte führt mich ſchnur⸗ ſtracks in eines der Zimmer zu Heiligenkreuz ein Zimmer faſt ſo lang wie unſere Straße hier, ſo traurig, ſo ſchmuzig und ſo entſezlich kalt, daß es mich bei der bloßen Erinnerung daran ſchaudert. Fräulein Garth ſuchte ſo ſchnell als möglich wieder hinauszukommen, und eben ſo auch ich, aber die Haushälterin ließ uns nicht eher hinaus, ehe wir Augenſchein von einem ganz abſonderlichen Möbel⸗ ſtück genommen hatten, dem einzigen Möbelſtück in dem unbehaglichen Plaze. Sie nannte es einen Dreifuß, wenn ich nicht irre.(Es iſt nichts Beun⸗ ruhigendes dabei, ich verſichere Dich, Magdalene, es iſt nichts Beunruhigendes dabei!) Jedenfalls war es ein ſeltſames dreibeiniges Ding, welches oben einen großen Tiegel voll Holzkohlen trug. Es wurde von allen Ken⸗ nern, wie die Haushälterin uns erzählte, als ein Wun⸗ derwerk von getriebenem Metall betrachtet, und ſie ſtrich beſonders die Schönheit des Schnörkelwerks heraus das um die innere Seite des Tiegels herum⸗ lief, mit lateiniſchen Mottos darauf, deren Inhalt ich vergeſſen habe. Ich fühlte an und für ſich nicht das mindeſte Intereſſe an dem Ding, aber ich blickte doch fleißig auf die Zierathen hin, um die Haus⸗ hälterin zu befriedigen. Aufrichtig geſtanden, ſie kam mir äußerſt langweilig vor mit ihrer auswendig gelernten Abhandlung über feine Metallarbeit und während ſie ſprach, rührte ich mit meiner Hand müßig die weiche, flaumige, weiße Aſche vor⸗ und rückwärts, indem ich that, als ob ich zuhörte, wäh⸗ rend mein Geiſt hundert Meilen weit von ihr ent⸗ fernt war. Ich weiß nicht wie lange oder kurze

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