Teil eines Werkes 
4. Bd. (1862)
Entstehung
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Berührung in ſich getragen; jezt antwortete ſie be⸗ reitwillig und mit voller Zutraulichkeit.

Könnten Sie eine andere Magd in dieſen Ge⸗ ſchäften unterrichten? fragte Magdalene.

Ja, Madame, mit Leichtigkeit, wenn ſie auf⸗ merkſam und hurtig wäre.

Könnten Sie mich in den Geſchäften unter⸗ weiſen?

Luiſe fuhr zuſammen und veränderte die Farbe.

Ja, Madame! rief ſie aus, halb ungläubig und halb beſtürzt. 8

Nun! ſagte Magdalene.Könnten Sie mich zur Bekleidung der Stelle eines Zimmermädchens zu Heiligenkreuz abrichten?

So deutlich dieſe Worte auch waren, ſo ſchien doch die Verwirrung, die ſie in Luiſens Kopf er⸗ zeugten, ſie unfähig zu machen, den Vorſchlag ihrer Herrin zu begreifen.

Sie, Madame! wiederholte ſie, ohne dabei Et⸗ was zu denken.

Ich kann Ihnen vielleicht behilflich ſein, meinen außergewöhnlichen Plan zu verſtehen, ſagte Mag⸗ dalene,wenn ich Ihnen klar und deutlich ſage was der Zweck deſſelben iſt. Erinnern Sie ſich noch was ich Ihnen in Betreff von Herrn Vanſtones Teſta⸗ ment ſagte, als Sie aus Schottland zu mir hieher kamen?

Ja, Madame. Sie ſagten mir, Sie ſeien gänz⸗ lich aus dem Teſtament ausgeſchloſſen. Ich bin ganz gewiß, mein Mitmädchen würde ſich nimmermehr zu einer Zeugin hergegeben haben, wenn ſie gewußt hätte

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