Teil eines Werkes 
4. Bd. (1862)
Entstehung
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Laſſen Sie das jezt. Ich meſſe Ihrem Mit⸗ mädchen keine Schuld bei ich meſſe Niemanden außer Frau Lecount eine Schuld bei. Laſſen Sie mich mit dem fortfahren was ich Ihnen ſagen will. Es iſt noch nicht ganz beſtimmt daß Frau Lecount mir wirklich das Unheil zufügen kann, welches Frau Lecount beabſichtigte. Es gibt noch einen Ausweg, auf dem mein Advocat, Herr Loscombe, mir troz des Teſtamentes das wieder zu verſchaffen im Stande ſein dürfte was mir mit Fug und Recht gebührt. Dieſer Ausweg dreht ſich um die Entdeckung eines Briefes, welcher ſich nach meiner und Herrn Los⸗ combes Ueberzeugung in Admiral Bartrams gehei⸗ mem Gewahrſam befindet. Ich habe nicht die ge⸗ ringſte Hoffnung, hinter dieſen Brief zu kommen, wenn ich nicht den Verſuch dazu in eigener Perſon mache. Frau Lecount hat den Kopf des Admirals gegen mich eingenommen und Herr Vanſtone hat ihm die Verwahrung eines Geheimniſſes vor mir übertragen. Wenn ich ihm ſchriebe, ſo würde er meinen Brief nicht einmal beantworten. Wollte ich ſein Haus betreten, ſo würde mir die Thüre vor der Naſe zugeſchlagen werden. Ich muß meinen Weg nach Heiligenkreuz hinein als eine Fremde ſuchen ich muß mich in der Lage befinden, mich unverdäch⸗ tig im Hauſe zu bewegen und umzuſchauen es müſſen mir daſelbſt Zeit und Muße in Fülle zu Ge⸗ bote ſtehen. Alle Umſtände vereinigen ſich zu mei⸗ nen Gunſten, wenn ich als Dienſtmädchen in das Haus aufgenommen werde und als Dienſtmäd⸗ chen gedenke ich dahin zu gehen.

Aber Sie ſind ja eine Dame, Madame, wen⸗