Teil eines Werkes 
4. Bd. (1862)
Entstehung
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Stunde lag, verſteinerten alle ihre Gefühle und ver⸗ nichteten alles Denken. Frau Wragge machte drei verſchiedene Verſuche um den Gegenſtand des Beſuchs der Haushälterin zur Sprache zu bringen. Das erſtemal hätte ſie ſich ebenſogut an den Wind oder an die See wenden können. Der zweite Verſuch war von ſcheinbar größerem Erfolge. Magdalene ſeufzte, horchte einen Augenblick gleichgültig zu und verlor alsdann den Gegenſtand aus dem Auge.

Es macht nichts, ſagte ſie,das Ende iſt doch gekommen welches kommen ſollte. Ich bin nicht böſe auf Sie. Sprechen Sie nicht weiter davon.

Später am Tage machte Frau Wragge, die nicht wußte, wovon ſie ſonſt ſprechen ſollte, einen wieder⸗ holten Verſuch Diesmal wandte ſich Magdalene ungeduldig nach ihr um..

Um Gottes willen, verſchonen Sie mich mit ſol⸗ chen Lappalien. Ich kann ſie nicht anhören.

Frau Wragge ſchloß auf der Stelle ihre Lippen und kam nicht weiter mehr auf den Gegenſtand zu ſprechen. Hatte ja doch Magdalene, welche ſonſt immer ſo freundlich gegen ſie geweſen war, es ihr mit einem Ausdruck des Aergers verboten. Der Capitän völlig unbekannt mit dem Intereſſe das Frau Lecount an der Garderobe hatte war nie⸗ mals ſo nahe daran geweſen auf die Spur zu kom⸗ men. Alle Mittheilungen, die er der geiſtigen Ver⸗ wirrung ſeines Weibes entpreſſen konnte, hatte er bloß durch unmittelbare Fragen herausbekommen, die er einzig und allein nur auf den Grund ſeines eigenen Ermeſſens geſtellt hatte. Er hatte, ohne Entſchuldigungen irgend einer Art gelten zu laſſen,

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