Teil eines Werkes 
4. Bd. (1862)
Entstehung
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Von der Zeit ſeiner Abreiſe bis zur Zeit ſeiner Rückkehr ereignete ſich Nachſtehendes daſelbſt. Sobald die Chaiſe Nordſteinvilla verlaſſen hatte empfing Frau Wragge die Botſchaft, welche ihr Ehe⸗ herr dem Dienſtmädchen ihr auszurichten aufgetragen hatte. Sie eilte in das Wohnzimmer, ganz verwirrt durch ihre ſtürmiſche Unterredung mit dem Capitän und unter dem reumüthigen Bewußtſein daß ſie Un⸗ recht gethan habe, ohne aber zu wiſſen worin das Unrecht eigentlich beſtand. Wenn Magdalenens Geiſt gegenwärtig nicht ſo ganz mit der Idee ihrer Ver⸗ heirathung beſchäftigt geweſen wäre, wenn ſie Ge⸗ müthsruhe genug beſeſſen hätte, um auf Frau Wragges Erzählung deſſen was während ihrer Un⸗ terhaltung mit der Haushälterin vorgefallen zu lau⸗ ſchen, ſo würde Frau Lecounts Beſuch im Garderobe⸗ zimmer früher oder ſpäter einen Theil der Enthüllung gebildet haben, und Magdalene hätte, wenn ſie auch die

Wahrheit nie ganz geahnt, ſchließlich doch einen war⸗

nenden Wink erhalten, daß irgend ein gefährliches Element verrätheriſch in dem Alpacakleide laure. Unter den obwaltenden Umſtänden hatte aber Frau Wragges Erſcheinen im Wohnzimmer einen ſolchen Vorfall nicht zur Folge, weil ein ſolcher Vorfall jezt gar nicht möglich war.

Ereigniſſe, welche ſich früher am Morgen zuge⸗ tragen, Ereigniſſe, welche in vergangenen Tagen und Wochen vorgefallen, waren ſo vollſtändig aus Mag⸗ dalenens Geiſt entſchwunden, als wenn ſie niemals ſtattgefunden hätten. Der Schauder vor dem heran⸗ nahenden Montag die unbarmherzige Gewißheit, welche in der beſtimmten Feſtſezung von Tag und

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