Teil eines Werkes 
4. Bd. (1862)
Entstehung
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Werther Herr Noel ſchlimme Nachrichten ſind mir aus der Schweiz zugekommen. Mein ge⸗ liebter Bruder liegt auf dem Todtenbette und ſein ärztlicher Beiſtand fordert mich auf, augenblicklich nach Zürich zu kommen. Die gebieteriſche Nothwen⸗ digkeit, ohne den mindeſten Verzug eine Reiſe nach dem Feſtlande anzutreten, ſchneidet mir jede Wahl ab. Ich muß von der Erlaubniß England auf kurze Zeit zu verlaſſen, welche Sie mir erforderlichen Falls ſchon bei Beginn der Krankheit meines Bruders ſo gütig zuſicherten, Gebrauch machen und jeden Aufſchub vermeiden. Ich gehe deßhalb ſofort nach London, ſtatt noch einen Abſtecher zu machen und Sie vorher zu Heiligenkreuz zu ſehen, was mir ſo angenehm geweſen ſein würde.

So ſchmerzlich ich auch durch das Familien⸗ unglück das mich betroffen, berührt bin, ſo kann ich dieſe Gelegenheit doch nicht vorübergehen laſſen ohne eines andern Gegenſtandes zu erwähnen, welcher Ihre Wohlfahrt in ernſtlicher Weiſe betrifft und an welchem(in dieſem Betracht) Ihre alte Haus⸗ hälterin den tiefſten Antheil nimmt.

Ich bin im Begriff Sie zu überraſchen und zu erſchrecken, Herr Noel. Ich bitte Sie, geben Sie ſich keiner Aufregung hin! Ich bitte Sie, behalten Sie Ihre Faſſung!

Der unverſchämte Verſuch, Sie zu betrügen, welcher Ihnen glücklicher Weiſe die Augen über den wahren Charakter unſerer Nachbarn in der Nord⸗

Collins, Namenlos. IV. 2