Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Gange, und hörte das Geräuſch welches das mit ihren Töpfen und Pfannen beſchäftigte Dienſtmäd⸗ chen machte.

Wenn mein Glücksſtern mich geraden Wegs in Fräulein Bygraves Zimmer führt, dachte die Haushälterin, indem ſie ſich leiſe die Treppe hinauf ſchlich,ſo dürfte ich wohl den Weg zu ihrer Gar⸗ derobe finden, ohne Jemanden aufzuſtören.

Sie probirte die Thüre zunächſt vornen im Hauſe, auf der rechten Seite des Treppenaufgangs. Der launenhafte Zufall hatte ſie ſchon wieder im Stiche gelaſſen. Das Schloß war geſperrt. Sie probirte die Thüre gegenüber zur linken Hand. Die ſymme⸗ triſch in eine Reihe geordneten Stiefel und die Ra⸗ ſirmeſſer auf dem Waſchtiſchchen ſagten ihr im Augenblick daß ſie nicht das rechte Zimmer gefunden habe. Sie kehrte auf die rechte Seite des Treppen⸗ aufgangs zurück, ging einen kleinen Gang entlang der nach dem Hintertheil des Hauſes führte, und verſuchte es mit einer dritten Thüre, und in einem Augenblick ſtanden ſich die zwei entgegengeſezten Extreme weiblicher Menſchheit, Frau Wragge und Frau Lecount, einander von Angeſicht zu Angeſicht gegenüber.

Ich bitte zehntauſend Mal um Verzeihung! ſagte Frau Lecount mit der vollendetſten Selbſtbe⸗ herrſchung.

Der Herrgott ſei bei uns! ſchrie Frau Wragge in der rathloſeſten Verwirrung.

Die beiden Ausrufungen erfolgten in einem Mo⸗ ment, und in demſelben Moment nahm Frau Lecount bereits das Maß ihres Opfers. Nichts von der un⸗

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