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verſtändiges Frauenzimmer, als daß ſie ihre Zukunft dem Zufall oder dem blinden Glücke anvertraut hätte. Der wankelmüthige Sinn ihres Herrn konnte ſich wieder ändern. Ein zufälliges Zuſammentreffen von Umſtänden konnte Herrn Bygrave früher oder ſpäter Gelegenheit verſchaffen, ſeinen begonnenen Fehler wieder gut zu machen und ſeinen verlorenen Plaz in Herrn Noel Vanſtones Achtung auf irgend eine liſtige Weiſe wieder zu erobern. Wenn Frau Lecount auch zugeben mußte daß die Umſtände ſich ſchließlich unverkennbar zu ihren Gunſten geſtaltet hatten, ſo war ſie nichts deſtoweniger überzeugt, daß die Sicherheit ihres Herrn für die Zukunft durch kein anderes Mittel dauernd begründet werden könnter als durch eine rückſichtsloſe Entlarvung der Ränke⸗ ſchmiede, die ſie ſchon anfangs angeſtrebt hatte, und die ſie entſchloſſen war noch fernerhin anzuſtreben.
„Ich werde zu Heiligenkreuz jedesmal vergnügt,“ dachte die Haushälterin indem ſie ihre Rechnungs⸗ bücher öffnete und die Rechnungen der Kaufleute ordnete.„Der Admiral iſt ein Gentleman, das Haus iſt nobel, der Tiſch iſt vortrefflich. Keine Frage! Hier in dieſem Hauſe will ich allein verweilen, bis ich das Innere von Fräulein Bygraves Garderobe geſehen habe.“
Sie packte die Raritätenſammlung ihres Herrn in die verſchiedenen Kiſten ein, bereinigte die Rech⸗ nungen der Kaufleute und überwachte im Laufe des Tages die Bedeckung der Möbel. Mit dem Ein⸗ tritt des Abends ging ſie aus, um ſich auf Aus⸗ kundſchaftung zu verlegen, und ſchlich ſich unter dem Schuz der Dunkelheit in den Garten der Nordſtein⸗
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