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Laune, entſchuldigen Sie meine fröhliche und jugend⸗ liche Gemüthsſtimmung. Das Jod in der Seeluft, Frau Lecount— die weltbekannte Wirkung des Jods in der Seeluft!“
„Sie kamen geſtern an, Fräulein Bygrave, nicht wahr?“ ſagte die Haushälterin, nachdem der Capi⸗ tän mit ſeiner Redeſündfluth zu Ende war.
Sie richtete dieſe Worte an Magdalene mit je⸗ nem herzlichen und mütterlichen Intereſſe an deren Jugend und Schönheit, welches durch eine gewiſſe ehrerbietige Liebenswürdigkeit, die ihre Lebensſtellung in Herrn Noel Vanſtones Haushaltung erforderte, gemildert war. Nicht das mindeſte Zeichen von Argwohn oder Ueberraſchung verrieth ſich in ihrem Geſicht, ihrer Stimme oder ihrem Benehmen, als ſie und Magdalene jezt einander anblickten. Es war am Anfang ganz deutlich daß das wahre Geſicht und die wahre Geſtalt, welche ſie jezt ſah, ſie in keiner Beziehung an das falſche Geſicht“ und die falſche Geſtalt erinnerten, welche ſie in der Vaux⸗ hallpromenade geſehen hatte. Die Verkleidung war offenbar vollſtändig genug geweſen, um ſelbſt Frau Lecounts Scharfblick ein Schnippchen zu ſchlagen.
„Meine Tante und ich kamen geſtern Abend hier an,“ ſagte Magdalene.„Wir fanden den lezten Theil der Reiſe ſehr ermüdend. Ich darf doch die Vermuthung wagen, daß Sie es ebenſo fanden?“
Sie gab vorſäzlich eine längere Antwort als
rnöthig war, da ſie gleich bei der erſten Gelegenheit
die Wirkung zu entdecken beabſichtigte, welche der Ton ihrer Stimme auf Frau Lecount hervorbringen würde.
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