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Eigenſchaft einer geiſteskranken Dame unterbringen ſollte. Sie würden die daraus entſtehenden Koſten geringfügig, ich würde meine zeitweilige Erlöſung von ihr unausſprechlich wohlthuend finden. Was ſagen Sie dazu? Soll ich mit ihr Knall und Fall aufpacken und ſie ſogleich mit dem nächſten Poſt⸗ wagen fortſchicken?“
„Nein,“ verſezte Magdalene mit Beſtimmtheit. „Das Loos des armen Geſchöpfes iſt bereits hart genug; ich will nicht dazu beitragen, es noch härter zu machen. Sie war zärtlich, treuherzig und gütig gegen mich, als ich unwohl war, und ich möchte mich um keinen Preis dazu hergeben, ſie bei frem den Leuten einſperren zu laſſen, ſo lange ich dagegen helfen kann. Die Gefahr, in der wir ſtehen wenn wir ſie hier behalten, iſt lediglich nur eine Gefahr weiter. Ich will ihr Troz bieten, Capitän Wragge, wenn Sie auch nicht wollen.“
„Gehen Sie noch einmal mit ſich zu Rath,“ ſagte der Capitän mit ernſtem Tone,„bevor Sie ſich entſchließen Frau Wragge hier zu behaltén.“
„Einmal iſt genug,“ erwiederte Magdalene;„ich will ſie nicht weggeſchickt haben.“
„Ganz gut,“ ſagte der Capitän mit Ergebung. „Ich will mich in Gefühlsfragen nimmermehr ein⸗ miſchen. Aber ich habe in Rückſicht auf meine eigene Perſon noch ein Wort zu ſagen. Wenn meine Dienſte Ihnen von irgend einem Nuzen ſein ſollen, ſo dür⸗ fen mir meine Hände nicht ſchon am Anfang gebun⸗ den werden. Das iſt ernſthafter Natur. Ich ge⸗ traue mir nimmermehr mein Weib und Frau Le count zuſammentreffen zu laſſen. Ich hege nun
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