Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

vürde, Im

ht als ges be⸗ Seite

nichts

Pragge

apitän auf die eines ihr be⸗ war, ſeiner Frau bedenk— urhall⸗

welche ankäm⸗ ange⸗ it ihrer , aber heraus aß das uch ge⸗ ter den n ihre jngliſch, ne Fall⸗ tt, den

81

„Wenn wir auf die Fallgrube recht Acht geben,“ ſagte Magdalene,„ſo können wir unſere Maßregeln darnach nehmen um ihr auszuweichen. Was ſchla⸗ gen Sie vor?“

„Ich ſchlage,“ erwiederte der Capitän,„die zeit⸗ weilige Entfernung der Frau Wragge vor. Wenn ich bloß von einem pecuniären Geſichtspunkt aus ſprechen ſoll, ſo kann ich nicht in eine völlige Tren⸗ nung von ihr einwilligen. Sie haben doch oft von armen Leuten geleſen, die plözlich durch Vermächt⸗ niſſe reich geworden ſind, welche ſie aus entfernten und unvermutheten Gegenden erhielten? Frau Wrag⸗ ges Fall, als ich mich mit ihr verheirathete, war, einer von dieſer Art. Eine ältliche weibliche An⸗ verwandte theilte bei dieſer Gelegenheit das Ver⸗ mögen welches ihr das Glück beſcheert hatte, mit meinem Weibe; und wenn ich nur einen häuslichen Außenſchein bewahre, ſo weiß ich zuverläſſig daß Frau Wragge noch ein zweites Mal profitabel für mich ſein wird, nämlich beim Tode dieſer ältlichen Anverwandten. Würde dieſer Umſtand nicht obwal⸗ ten, ſo hätte ich mein Weib ſchon lange der Für⸗ ſorge der menſchlichen Geſellſchaft im Großen über⸗ geben, in der angenehmen Ueberzeugung daß, wenn ich nicht für ihren Unterhalt ſorgte, es ſchon eine andere Perſon thun würde. Obgleich ich mich nun nicht dazu verſtehen kann dieſen Weg einzuſchlagen, ſo ſehe ich doch kein Hinderniß, warum ich ſie nicht auf eine beſtimmte Zeit in eine anſtändige Verpfle⸗ gung geben und, um ſie uns aus dem Weg zu räu⸗ men, etwa in einem abgelegenen Pachthof in der

6

Collins, Namenlos. I11 5