Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Geiſtesgegenwart Rettung vor dem nahdrohenden Tode ſuchten— und es nicht vergebens thaten. Niemals in ihrem ganzen Leben zuvor hatte ſeine Schweſter das Gleichgewicht in dieſer ruhigen und ſich gleichbleibenden Seele aufgehoben geſehen, wie ſie es jezt ſah.

„Wie kannſt Du ſo unbillig von Deinem Alter und Dir ſelbſt ſprechen?“ ſagte ſie.„Es lebt keine Frau, Robert, die gut genug für Dich wäre. Wie iſt ihr Name?

„Bygrave. Kennſt Du ihn?“

„Nein, aber ich möchte in Bälde ihre Bekannt⸗ ſchaft machen. Wenn wir nur ein Bischen mehr Zeit vor uns hätten, wenn ich nur nach Aldborough gehen und ſie ſehen könnte— aber Du reiſeſt ja morgen ab; Dein Schiff geht zu Ende der Woche unter Segel.“

„Gott ſei Dank dafür!“ ſagte Kirke hizig.

„Freuſt Du Dich über Deine Abreiſe?“ fragte ſie, indem ſeine Worte ſie immer mehr in Erſtaunen verſezten.

„Es freut mich recht, Lizzie, um meinetwillen. Wenn ich meine Beſinnung wieder erlangen ſoll, ſo muß ich den Weg zu ihr auf dem Verdeck meines Schiffes finden. Dieß Mädchen tritt bereits zwiſchen mich und meine Gedanken; ſie darf nicht noch einen Schritt weiter thun und zwiſchen mich und meine Pflicht treten. Ich habe in dieſer Beziehung meinen beſtimmten Entſchluß gefaßt. So ein Narr ich auch bin, ſo habe ich doch noch Beſinnung genug übrig, um mich morgen früh in einiger Entfernung von Aldborough zu befinden. Ich kann gut noch ein⸗

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