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„Würde es Ihnen vielleicht unangenehm ſein, wenn Sie dieſelbe mir erzählten, mein Herr?“ fragte der W drrth.„Betrübend oder nicht— Geſchichte iſt Geſchichte, wenn Sie wiſſen daß ſie wahr iſt.“
Herr Kirke zögerte.
„Ich glaube kaum daß ich Recht thun würde, wenn ich ſie erzählte,“ ſagte er.„Wenn dieſer Mann oder einige Anverwandte von ihm noch am Leben ſich befinden, ſo iſt dieß keine Geſchichte die für fremde Ohren taugt. Alles was ich Ihnen mittheilen kann iſt, daß mein Vater unter ſehr mißlichen Umſtänden der Retter des jungen Offiziers wurde. Sie ſchieden in Canada von einander. Mein Vater blieb bei ſeinem Regimente. Der junge Offizier nahm ſeinen Abſchied und kehrte nach England zurück— und von dieſem Zeitpunkte an haben ſie einander ganz aus dem Geſichte verloren. Ich müre doch ſehr neu⸗ gierig ob dieſer Vanſtone hier der nämliche Mann iſt. Ich wäre neugierig—
Er unterbrach ſich pls ich ſelbſt, Juſt als eine wiederholte Anſpielung auf„die junge Dame“ ſeinen Lippen zu entfliehen auf dem Punkt ſtand. In dem⸗ ſelben Augenblick trat die Frau des Gaſtgebers herein, und Herr Kirke wandte ſich mit ſeinen Nachforſchun⸗ gen auf einmal an die höhere Autorität im Hauſe.
„Wiſſen Sie nichts von dieſem Herrn Vanſtone, der hier in der Fremdenliſte ſteht?“ fragte der See⸗ mann.„Iſt er ein älterer Mann?“
„Er iſt ein erbärmlich kleines Geſchöpf von An⸗ ſehen,“ erwiederte die Wirthin—„aber er iſt nicht alt, Capitän.“
„Dann iſt er nicht der Mann den ich meine.


