Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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bei ſich ſelbſt und legte dann die Zeitung gedanken⸗ voll nieder.

„Haben Sie Jemanden gefunden den Sie kennen, Capitän?“ fragte der Gaſtgeber.

„Ich habe einen Namen gefunden den ich kenne

einen Namen den mein Vater ſeiner Zeit oft auszuſprechen pflegte. Iſt dieſer Herr Vanſtone mit Familie hier? Wiſſen Sie nicht ob ein junges Fräulein ſich in ſeinem Hauſe befindet?“

„Ich kann es nicht ſagen, Capitän. Meine Frau wird ſogleich da ſein; ſie wird es ſicherlich wiſſen. Es muß wohl ſchon eine ziemliche Zeit her ſein, daß Ihr Vater dieſen Herrn Vanſtone kannte?“

„Allerdings iſt es ſchon ziemlich lange her. Mein Vater kannte einen Subalternoffizier dieſes Namens, als er mit ſeinem Regimente in Canada ſtand. Es wäre wirklich merkwürdig, wenn die Perſon hier ſich als der nämliche Mann herausſtellen würde und wenn die junge Dame ſeine Tochter wäre.“

„Entſchuldigen Sie, Capitän— aber die junge Dame ſcheint Ihnen ein bischen ſtark im Sinne zu liegen,“ ſagte der Gaſtgeber mit einem ſcherzenden Lächeln.

Herr Kirke ſah aus, als ob die Saite die ſeines Wirthes gute Laune eben angeſchlagen hatte, ganz und gar nicht nach ſeinem Geſchmack wäre. Er kam ohne Weiteres wieder auf den Subalternoffizier und das Regiment in Canada zurück.

„Die Geſchichte dieſes armen Burſchen war ſo betrübend als ich jemals von einer gehört habe,“ ſagte er, indem er zerſtreut wieder auf die Fremden⸗ liſte ſchaute.

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