Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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ſer Angelegenheit mehr Riſicos zu beſtehen und es befinden ſich mehr verborgene Gruben auf unſerem Wege, als Sie anzunehmen ſcheinen. Ich muß den ganzen Umriß Ihres morgigen Beſuches bei Frau Lecount kennen, bevor ich Sie und dieſe Frau zu einer Unterredung zuſammen bringe.“

„Warten Sie bis morgen,“ brach ſie ungeduldig aus.„Machen Sie mich heute Abend nicht toll durch das Geſchwäze darüber.“

Der Capitän ſagte nichts mehr. Sie wandten ihr Geſicht gegen Aldborough und gingen langſam zurück.

Als ſie die Häuſer erreichten, hatte die Nacht ſie überfallen. Weder Mond noch Sterne waren ſicht⸗ bar. Ein ſchwaches, leiſes Lüftchen, das vom Lande her blies, hatte ſich mit der Dunkelheit erhoben. Magdalene hielt auf dem einſamen Spaziergang ſtill, um beſſer die kühle Briſe einathmen zu können. Nach einer Weile kehrte ſie dem Lüftchen den Rücken und ſchaute gegen das Meer hinaus. Die unermeß⸗ liche Stille der ruhigen Gewäſſer, die ſich in der dunkeln Leere der Nacht verloren, war ehrfurcht gebietend. Magdalene ſtand da und blickte in die Finſterniß hinein, als wenn ihre Myſterien kein Ge⸗ heimniß für ſie wären— dann bewegte ſie ſich gegen das Dunkel langſam vorwärts, gleichſam als ob daſſelbe ſie mittelſt irgend einer geheimen Anziehungs⸗ kraft an ſich zöge.

„Ich will an das Meer hinunter gehen,“ ſagte ſie zu ihrem Begleiter.„Warten Sie hier, bis ich wieder zurückkomme.“

Er verlor ſie in einem Augenblick aus den Augen

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