Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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vergolten worden wäre. Er war zu ſehr von Aer⸗ ger erfüllt, als daß er dieß in ſeinem erſten Schrei⸗ ben an Magdalene hätte verbergen können. Er hatte bei jeder nachfolgenden Gelegenheit, wenn Noel Van⸗ ſtones Name erwähnt wurde, ſich ſelbſt mehr oder weniger vergeſſen. Und es iſt nicht zu viel geſagt, daß bei ſeiner gegenwärtigen Endentſchließung über den Weg den er einſchlagen ſollte, zum erſten Mal in ſeinem Leben das Geld als leitendes Motiv in die zweite Linie zurücktrat, und die Erbostheit die erſte Rolle ſpielte.

„Ich nehme die Bedingungen an,“ ſagte Capitän Wragge, indem er ſich wieder raſch auf ſeine Beine erhob.„Selbſtverſtändlich unterwerfe ich mich den weitern Beſtimmungen unſerer gegenſeitigen Ueber⸗ einkunft. Wir ſcheiden am Hochzeitstage von einan der. Ich frage nicht wohin Sie gehen, Sie fragen nicht wohin ich gehe. Von dieſem Zeitpunkt ſind wir fortan einander Fremdlinge.“

Magdalene erhob ſich langſam von dem Erdhügel. Eine hoffnungsloſe Niedergeſchlagenheit, eine düſtere Verzweiflung ſpiegelte ſich in ihrem Blick und in ihrer Haltung ab. Sie wies die dargebotene Hand des Capitäns zurück und ihre Stimme klang bei ihrer Antwort ſo ſchwach, daß er ſie kaum vernehmen konnte.

„Wir verſtehen einander,“ ſagte ſie,„und wir können jezt heimgehen. Morgen werden Sie mich bei Frau Lecount einführen.“

„Ich habe zuerſt noch ein Paar Fragen zu ſtel⸗ len,“ ſagte der Capitän ernſthaft.„Es ſind in die⸗