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Wie es nun ſteht, mache ich mir keinen weitern Kum⸗ mer, ich ermüde meinen Geiſt mit keinen Entwürfen mehr. Die kurze und ſchmähliche Bahn liegt vor mir. Ich betrete ſie, Capitän Wragge— und heirathe ihn.“
„Und halten ihn in vollſtändiger Ungewißheit über Ihre Perſönlichkeit?“ ſagte Capitän Wragge, indem er langſam aufſtand und eine Kreisbewegung machte, um ihr ins Geſicht zu ſehen.„Und heira⸗ then ihn als meine Nichte— Fräulein Bygrave?“
„Als Ihre Nichte, Fräulein Bygrave.“
„Und nach der Verheirathung—?“ Seine Stimme wankte als er dieſe Frage begann und er ließ ſie unvollendet.
„Nach der Verheirathung,“ ſagte ſie,„habe ich Ihres Beiſtandes nicht weiter nöthig.“
Der Capitän ſenkte den Kopf, als ſie ihm dieſe Antwort gab— blickte ſie ganz in der Nähe an und zog ſich dann ſchnell wieder zurück ohne ein Wort zu äußern. Er trat einige Schritte hinweg und ſezte ſich dann verdrießlich wieder auf das Gras nieder. Wenn Magdalene in dem ſterbenden Tages⸗ lichte ſein Geſicht hätte ſehen können, ſein Geſicht würde ſie erſchreckt haben. Zum erſten Male wahr⸗ ſcheinlich ſeit ſeiner Kindheit hatte Capitän Wragge ſeine Farbe verändert. Er war todtenblaß.
„Haben Sie mir Nichts zu ſagen?“ fragte ſie. „Vielleicht erwarten Sie zu hören, welche Bedingun⸗ gen ich Ihnen anzubieten habe. Meine Bedingun⸗ gen ſind dieſe. Ich bezahle alle Ihre Auslagen hier und bei unſerm Scheiden am Hochzeitstage erhalten Sie zum Lebewohl ein Geſchenk von zweihundert


