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nes Vaters, es durch eine Kriegsliſt ihm zum Troz zu erobern?“
„Juſt ſo entſchloſſen? Nicht um des Vermögens willen, merken Sie das; bloß um des Rechtes willen.“
„Gerade ſo. Und die Mittel zu dieſem Recht zu gelangen, welche ſchon bei dem Vater der doch kein Geizhals war, ſchwer waren, ſind ſie ſo leicht bei dem Sohne der ein Geizhals iſt?“
„Vollkommen leicht.“
„Da reite mich ein Eſel, zum erſten Mal in meinem Leben!“ rief der Capitän, der mit ſeiner Geduld zu Ende war.„Ich will aufgeknüpft wer⸗ den, wenn ich weiß was Sie beabſichtigen!“
Sie ſchaute ſich zum erſten Male nach ihm um, und blickte ihm gerade und feſt in das Geſicht.
„Ich will Ihnen ſagen was ich beabſichtige,“ ſagte ſie.„Ich beabſichtige ihn zu heirathen.“
Capitän Wragge erhob ſich wie der Bliz auf ſeine Kniee und blieb dann wie verſteinert vor Er⸗ ſtaunen in dieſer Stellung.
„Erinnern Sie ſich was ich Ihnen erzählt habe,“ ſagte Magdalene, indem ſie wieder von ihm weg blickte.„Ich habe jede Sorge für mich ſelbſt ver⸗ loren. Ich habe nur noch ein Ziel im Leben jezt; und je bälder ich es erreiche— und ſterbe— um ſo beſſer. Wenn—“ Sie hielt inne, veränderte ihre Lage ein wenig und zeigte mit der einen Hand auf den ſtark abnehmenden Fluß unter ihr, der trübe in dem dunkelnden Zwielicht ſchimmerte—„wenn ich geweſen wäre was ich einſt war, ich würde mich eher in dieſen Fluß geſtürzt haben, als daß ich ge⸗ than hätte was ich jezt zu thun im Begriffe bin.
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