Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Sie ſtarrte gedankenvoll in die zunehmende Dun⸗ kelheit hinaus, ohne ein Wort zu antworten, ohne ein Zeichen zu geben, daß ſie ihn gehört habe. Ihre Lippen waren geſchloſſen. Ihre geballten Hände legten ſich mechaniſch feſter um ihre Kniee.

„Da iſt keine Verkleidung die Hauptſache,“ ſagte der Capitän, welcher ſie behutſam zum Sprechen auf⸗ zumuntern ſuchte.„Der Sohn iſt ſchwerer zugäng⸗ lich als der Vater.“

„Nicht nach meinem Plan,“ fiel ſie plözlich ein.

„In der That!“ ſagte der Capitän.„Gut! Man ſagt daß es einen Schlupfweg zu jedwedem Ding gebe, wenn man nur lange genug darnach ſucht. Sie haben lange genug darnach geſucht, nehme ich an; und das natürlich daraus hervorgehende Reſul⸗ tat iſt— Sie haben ihn gefunden.“

„Ich habe mich nicht abgequält zu ſuchen; ich habe ihn ohne zu ſuchen gefunden.“

„Sie haben den Teufel im Leib!“ rief der Ca⸗ pitän in äußerſter Betretenheit.„Mein liebes Kind, ſollte mich meine Anſicht von Ihrer gegenwärtigen Lage ganz irre leiten? So wie ich es verſtehe, iſt dort Herr Noel Vanſtone im Beſize von Ihrem und Ihrer Schweſter Vermögen, gerade wie ſein Vater

es war— er iſt abſolut entſchloſſen, dieſes Ver⸗ mögen zu behalten, ſo wie ſein Vater es war?“ 5. 74 „Ja.

„Und hier ſind Sie, ganz ohne Ausſicht es durch Ueberredungskunſt wiederzugewinnen, ganz ohne Aus⸗ ſicht durch das Geſez es wiederzuerhalten— aber in ſeinem Fall eben ſo entſchloſſen, wie in dem ſei⸗