Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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gewöhnlichen Beobachter weniger leicht zu unterſchei⸗ den; geübte Augen aber würden in ſeinem Blick, ſeinem Benehmen und ſeinem Gang wahr ſcheinlich genug geſehen haben, um zu erkennen daß er ein Seemann war. Er war ein Mann in den beſten Lebensjahren, hochſtämmig, mager und muskulös; ſein ſonnenverbranntes Geſicht hatte eine tiefbraune Farbe; ſein ſchwarzes Haar ſchillerte juſt ins Grau hinüber; ſeine Augen waren ſchwarz, klug und feſt, die Augen eines Mannes von eiſerner Entſchloſſen heit und gewohnt zu befehlen. Er war Magdalene näher, als er und ſein Freund an dem Plaz wo ſie ſaß vorüberkamen. Er blickte ſie mit einem plöz⸗ lichen, Erſtaunen über ihre Schönheit, mit einer offe⸗ nen, herzlichen, unverſtellten Bewunderung an, welche ſichtbarlich zu aufrichtig, ſichtbarlich zu ſehr außer aller ſeiner eigenen Macht lag, um mit Recht als eine Unverſchämtheit getadelt zu werden und doch that dieß Magdalene in ihrer augenblicklichen Ge⸗ müthsſtimmung. Sie fühlte daß des Mannes ent⸗ ſchloſſene ſchwarze Augen mit der Plözl ichkeit des Blizes ſie durchdrangen, und indem ſie ihm unge⸗ duldig einen verweiſenden Blick zuwarf, wandte ſie ihren Kopf ab und ſchaute gegen das Haus zurück. Im nächſten Moment ſchaute ſie wieder flüchtig zurück, um zu ſehen ob er fortgegangen wäre. Er hatte ſich eine kleine Strecke entfernt, hatte alsdann augenſcheinlich Halt gemacht und war jezt wirklich 5 Begriff ſich noch einmal nach ihr umzuſehen. Sein geiſtlicher Begleiter, welcher bemerkte daß Mag⸗ dalen⸗ dadurch in beunruhigende Verlegenheit zu kommen ſchien, faßte ihn freundſchaftlich beim Arme,