und zwang ihn halb im Spaß, halb im Ernſt ihren Weg weiter fortzuſezen. Beide verſchwanden um die Ecke des nächſten Hauſes. Als ſie dieſe Wendung machten, brachte der ſonnenverbrannte Seemann ſei⸗ nen Begleiter noch zweimal zum Stehen und ſchaute noch zweimal zurück.
„Ein Freund von Ihnen?“ fragte Capitän Wragge, welcher in dieſem Augenblick wieder zu Magdalene trat.
„Gewiß nicht,“ antwortete ſie;„er iſt mir voll⸗ kommen fremd. Er ſtarrte mir auf die impertinen⸗ teſte Weiſe ins Geſicht. Iſt er an hieſigem Orte anſäßig?“
„Ich werde das ſchnell herausbringen,“ ſagte der gefällige Capitän, indem er ſich zur Gruppe der Bootsleute begab und rechts und links mit der un⸗ gezwungenen Familiarität die ihn auszeichnete ſeine Fragen ſtellte. Er kehrte nach ein paar Minuten mit einem ganzen Sack voll Nachrichten zurück. Der Geiſtliche war wohl bekannt als Pfarrer eines Ortes der einige Meilen landeinwärts lag. Der ſchwarz⸗ gebräunte Mann bei ihm war ſein Schwager und Befehlshaber eines Schiffes in kaufmänniſchem Dienſte. Er hielt ſich, wie man annahm, jeweilig eine kurze Zeit als Gaſt bei ſeinen Verwandten auf, um Vor⸗ bereitungen zu einer neuen Seereiſe zu treffen. Der Geiſtliche hieß Strickland und der Name des Rhe⸗ derei⸗Capitäns war Kirke. Dieß war Alles was die Bootsleute von den Beiden wußten.
„Es iſt von gar keiner Wichtigkeit, wer ſie ſind,“ ſagte Magdalene gleichgiltig.„Die Rohheit des Mannes hat mich bloß fuͤr einen Augenblick beläſtigt.
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