und dieſen fremden ſtörenden Quälgeiſtern ent⸗ fliehen?“
„Eine halbe Stunde Wegs von hier befindet ſich ein völlig einſamer Spaziergang,“ erwiederte der allzeit fertige Capitän.
„Sehr gut. Dann wollen wir alsbald gehen.“
Mit einem matten Seufzer ergriff ſie ihren
Strohhut und ihren leichten Muslinſchleier von dem Seitentiſche, auf welchen ſie dieſe Gegenſtände beim Hereinkommen geworfen hatte, und ſchritt dann gleich⸗ giltig der Thüre zu. Capitän Wragge folgte ihr bis ans Gartenthor, dann machte er plözlich Halt, indem ein neuer Gedanke ſeine Seele durchblizte.
„Entſchuldigen Sie,“ flüſterte er ihr vertrau lich zu.„Bei dem Zuſtand von Unwiſſenheit, in dem ſich meine Frau befindet, hätten wir beſſer ge⸗ than ſie nicht allein mit der neuen Magd in dem Hauſe zu laſſen. Ich will ſie heimlich einſchließen, für den Fall daß ſie aufwacht, bevor wir zurück⸗ kommen. Was gut aufgehoben iſt, iſt leicht zu fin⸗ den— Sie kennen das Sprüchwort!— Ich will in einem Augenblick wieder bei Ihnen ſein.“
Er eilte in das Haus zurück und Magdalene ſezte ſich an der Gartenmauer nieder, um ſeine Rück⸗ kehr abzuwarten.
Sie hatte kaum dieſe Stellung eingenommen, als zwei Herren, die mit einander ſpazieren gingen und deren Annäherung die Promenade entlang ſie vor⸗ her nicht bemerkt hatte, nahe an ihr vorbeiſchritten.
Die Kleidung des einen dieſer beiden Fremden ließ unverkennbar auf einen Geiſtlichen ſchließen. Der
„Lebensberuf ſeines Geſellſchafters war aber für einen
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