Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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X. Magdalene an Früulein Garth.

Den 15. Juli.

Liebes Fräulein Garth!

Ich bin Ihnen lange die Antwort auf Ihren Brief ſchuldig geblieben, aber Sie wiſſen was vor⸗ gefallen iſt, und Sie werden mir daher verzeihen. Alles was ich zu ſagen habe kann in wenig Worten geſagt werden. Sie können beſtimmt darauf rechnen daß ich niemals wieder gegen das allgemeine Anſtandsgefühl feindlich auftreten werde. Ich habe die Welt genug kennen gelernt, um ſie die nächſte Zeit zu meiner Mitſchuldigen zu machen. Nora wird meinetwegen keine zweite Stelle aufgeben müſſen mein Leben als Künſtlerin iſt abgeſchloſſen. Es war, Gott weiß es, harmlos genug. Ich erlebe es vielleicht noch, und vielleicht auch Sie, daß wir den Tag betrauern wo ich es aufgegeben habe aber ich werde niemals wieder zu ihm zurückkehren. Es hat mich verlaſſen, wie mich Frank verlaſſen hat, wie mich alle meine beſſern Gedanken verlaſſen haben, außer meine Gedanken an Nora.

Genug von mir ſelbſt! Soll ich Ihnen etwas Neues erzählen, um dieſen langweiligen Brief etwas heiterer zu machen? Herr Michael Vanſtone iſt todt und Herr Noel Vanſtone iſt in den Beſiz von mei⸗ nem und Noras Vermögen getreten. Er iſt dieſer Erbſchaft vollkommen würdig. An ſeines Vaters

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