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dalene führte Frau Wragge an einen Stuhl, den ſie zuerſt in eine ſolche Stellung gebracht hatte, daß es ihr möglich war, ihrer Reiſegeſellſchafterin ſo lange den Rücken zuzukehren, bis ſie ihre falſchen Augen⸗ brauen mit Hilfe von ein wenig Waſſer weggeſchafft hatte.„Warten Sie eine Minute da,“ ſagte ſie, „und verſuchen Sie ſich ſelbſt zu beruhigen, während ich meinen Kopf mit Waſſer neze.“
„Mich ſelbſt beruhigen?“ wiederholte Frau Wragge. „Wie bin ich im Stande mich ſelbſt zu beruhigen, wenn mein Kopf mir aus den Schultern ſpringen will? Das ſchlimmſte Schwirren, das ich jemals wegen des Kochbuchs bekommen habe, war Nichts gegen das Schwirren, das ich jezt wegen des Gei⸗ ſtes bekommen habe. Das iſt ein erbärmliches Ende eines Feiertages. Sie können mich wieder zurückbrin⸗ gen, meine Liebe, zu jeder Zeit wenn es Ihnen be⸗ liebt. Ich habe ſchon genug daran!“
Als Magdalene endlich ihre Augenbrauen glück⸗ lich weggeſchafft, hatte ſie freie Zeit, den unglück⸗ lichen Eindruck, der auf den Geiſt ihrer Geſellſchaf⸗ terin hervorgebracht worden war, mit allen Waffen der Ueberredung zu bekämpfen, die ihr durch ihren Scharfſinn dargeboten wurden.
Der Verſuch erwies ſich als nuzlos. Frau Wragge beharrte— allerdings in Folge einer Augen⸗ ſcheinlichkeit, die, es mag per Parentheſe bemerkt werden, ſelbſt eine klügere Geiſterſeherin als ſie war befriedigt hätte— auf dem Glauben, daß ſie auf übernatürliche Weiſe einen Beſuch aus der Geiſter⸗ welt erhalten habe. Alles was Magdalene thun konnte war, durch vorſichtiges Forſchen ſich zu ver⸗


