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paſſendſten Vorwand ab, den ſie erſinnen konnte um ſie ſo zu verdecken wie ſie jezt verdeckt waren.
„Warum machen Sie dieſen Lärm im Hauſe?“ fragte ſie.„Ich bitte, ſeien Sie ruhig. Ich bin halb blind vor Kopfweh.“
„Iſt ein Unglück paſſirt, Madame?“ forſchte die Wirthin vom Gang herauf.
„Ganz und gar nicht,“ erwiderte Magdalene. „Meine Freundin iſt etwas furchtſam, und der Streit mit dem Kutſcher hat ſie erſchreckt. Zahlen Sie dem Mann was er verlangt, und laſſen Sie ihn gehen.“
„Wo iſt ſie?“ fragte Frau Wragge mit einem zitternden Geflüſter.„Wo iſt das Weib das mit eiligen Schritten an mir vorbei in Ihr Zimmer gegan⸗ gen iſt?“
„Pah!“ ſagte Magdalene.„Es iſt kein Weib mit eiligen Schritten an Ihnen vorbei gegangen, wie Sie es nennen. Schauen Sie hinein und ſehen Sie ſelbſt darnach.“
Sie machte die Thüre weit auf. Frau Wragge wackelte in das Zimmer, ſchaute ſich überall ſchnell herum, ſah Niemand und drückte ihr Erſtaunen über dieß Reſultat dadurch aus, daß ſie ein viertes Päck⸗ chen zu Boden fallen ließ und von Kopf bis zu Fuß erbärmlich zitterte.
„Ich ſah ſie aber doch da hineingehen,“ ſagte Frau Wragge mit furchterfülltem Tone.„Ein Weib in einem grauen Mantel und einem Sackhut. Ein grobes Weib. Sie iſt mit eiligen Schritten an mir bei der Treppe vorbei gegangen, ja, das that es. Hier iſt das Zimmer und kein Weib darin. Geben
Collins, Namenlos. II. 15


