Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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verfloß; die Viertel⸗ und halben Stunden folgten einander auf dem Zifferblatt von Frau Lecounts Uhr und noch immer blieb Herr Noel Vanſtone in Ungewißheit verloren, noch immer nicht ſtörte der Ruf nach dem Dienſtmädchen die Unthätigkeit der Klingel des Empfangszimmers.

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Mittlerweile hatte Magdalene nach ihrer Verab⸗ ſchiedung von Frau Lecount ſich weislich enthalten, gerade über die Straße auf ihre Wohnung loszu⸗ ſchreiten, und erſt nach einem Umweg in der Nähe heimzukehren gewagt. Als ſie ſich wieder in der Vauxhallpromenade befand, war der erſte Gegen⸗ ſtand, der ihre Aufmerkſamkeit auf ſich zog, ein Ca⸗ briolet welches vor der Thüre ihrer Wohnung an⸗ hielt. Nach einigen Schritten vorwärts erblickte ſie die Wirthstochter, die am Wagenſchlage ſtand und mit dem Kutſcher in einen Streit wegen des Fahrgeldes verwickelt war. Sobald ſie bemerkte daß das Mäd⸗ chen ihr den Rücken zuwandte, benüzte ſie augen⸗ blicklich dieſen Umſtand und ſchlüpfte unbeobachtet in das Haus hinein.

Sie ſchlich ſich längs des Ganges hin, ſtieg die Treppe hinauf und fand ſich auf dem oberſten Tritt ihrer Reiſegefährtin gegenüber. Da ſtand Frau Wragge mit einem Haufen kleiner Päckchen die ſie in den Armen trug, und erwartete ängſtlich den Aus⸗ gang des Streites mit dem Kutſcher auf der Straße ab. Umzukehren war unmöglich. Der Schall der ſchel⸗ tenden Stimmen unten näherte ſich immer mehr dem Gange. Unſchlüſſigkeit war ſchlimmer als bloß nuz⸗