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Als Herr Noel Vanſtone ſich ſelbſt überlaſſen war, verſank er in tiefe Betrachtungen über den leeren Raum auf der entworfenen Annonce. Frau Lecounts ſcheinbar überflüſſiger Wink, beim Geld⸗ anerbieten ja recht freigebig zu ſein, wenn er vor⸗ hinein wüßte daß er Nichts ausbezahlen würde, war auf eine tiefe Kenntniß ſeines Characters gegründet geweſen. Er hatte ſeines Vaters ſchmuzige Geldliebe geerbt, ohne die ſtarrköpfige Geſchicklichkeit ſeines Vaters mitzuerben, womit dieſer das Geld zu paſſen⸗ der Zeit zu gebrauchen verſtand. Die einzige Idee, die er mit ſeinem Reichthum in Verbindung brachte, war die Idee ihn recht zuſammenzuklemmen. Er war ein ſo eingefleiſchter Filz, daß ſchon die bloße Möglichkeit, im Gedanken freigebig zu ſein, ihn er⸗ ſchreckte. Er ergriff die Feder und legte ſie wieder hin; dann las er zum daitten Mal den anonymen Brief und ſchüttelte dabei argwöhniſch ſeinen Kopf. „Wenn ich dieſem Manne eine große Geldſumme anbiete,“ dachte er bei ſich ſelbſt plözlich,„wie weiß ich ob er nicht Mittel findet mich zur Zahlung zu zwingen? Weiber ſind immer voreilig; die Lecount iſt immer voreilig. Ich habe den Nachmittag vor mir—ich will den Nachmittag dazu anwenden um darüber nachzudenken.“
Verdrießlich legte er das Fließpapier und den Entwurf der Annonce auf den Stuhl den Frau Le⸗ count juſt verlaſſen hatte. Als er zu ſeinem eige⸗ nen Siz zurückkehrte, ſchüttelte er feierlich ſeinen Kopf und legte mit der Miene eines Mannes, der in tiefe Gedanken verſunken iſt, ſeinen weißen Schlaf⸗ rock über ſeinen Knieen zurecht. Minute um Minute
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